Alles was sie fühlte,
Alles was sie dachte,
Alles was sie war,
Alles was sie hatte,
blühte in der Nacht,
befand sich in der schützenden Dunkelheit.
Benetzte ihre Seele mit kleinen Tauperlen,
und mit Anbruch des Morgens schloss sich die Blüte.
Die Tauperlen rannen an ihr herunter wie kleine Tränen.
Niemand hat am Tag sie entdeckt.
Sie hat ihre Schönheit, vor den verletzenden Blicken der Menschen versteckt.
Lange Zeit, die Einzige weit und breit.
Doch es gesellten sich mehr und mehr dazu.
Ein ganzes Blumenmeer
leuchtet nun in der Nacht umher.
Sie tanzen gemeinsam im warmen Sommerwind, weil sie alle im Gleichtakt sind...
Die Blumen der Nacht...
Im Tanz der Gedanken und Einigkeit,
Seelenverwandte für die Ewigkeit...